Impressum:

Johannes Ederer
Flugschule Oberaudorf
Rosenheimerstr. 30b
83080 Oberaudorf


Ust-Id-Nr: DE310763317

Tel. mobil (D) : +49 (0) 179 9426045

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AGB Flugschule Oberaudorf Johannes Ederer

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Flugschule Oberaudorf Johannes Ederer (Im Folgenden als „Flugschule" bezeichnet) für Schulungen und Kaufverträge.

Schulung

§ 1 Ausbildungsziel und Teilnehmer

Die Flugschule bildet den Schüler zum Zwecke des Erwerbs einer Erlaubnis für Gleitsegel gemäß den Richtlinien des Deutscher Hängegleiterverband e.V. (DHV) im DAeC aus.

Das Mindestalter für Kursteilnehmer beträgt 14 Jahre. Minderjährige bedürfen zur Teilnahme an der Ausbildung der schriftlichen Einwilligung der Erziehungsberechtigten.

Der Schüler versichert mit der Unterschrift des Ausbildungsvertrags seine psychische und physische Gesundheit.

§ 2 Ausbildung

Alle Angebote werden von ausgebildeten, erfahrenen und staatlich geprüften Fluglehrern geleitet. Vermittelt wird eine Ausbildung nach Maßgabe der durch Gesetz oder Verordnung erforderlichen Ausbildungsprogramme in Theorie und Praxis. Die Gestaltung des Ausbildungsprogramms obliegt allein der Flugschule und richtet sich nach dem offiziellen Lehrplan des Deutschen Hängegleiterverbands e.V. (DHV).

Der Flugschüler ist verpflichtet, alle durch Gesetz oder Verordnung vorgeschriebenen Regeln sowie Anordnungen und Einzelanweisungen des Ausbildungspersonals gewissenhaft und unverzüglich zu befolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Verstöße nach Straf- und Ordnungswidrigkeitsvorschriften verfolgt werden können.

§ 3 Anmeldung und Vertragsabschluss

Die Anmeldung zum Kurs kann schriftlich, auch per Mail, oder direkt in der Flugschule erfolgen.

Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung von 50% der Kursgebühr fällig, die innerhalb von 10 Tagen nach Anmeldung bei der Flugschule eingehen muss.

Erst mit Eingang der Anzahlung kommt es zum Vertragsabschluss und kann eine Platzreservierung im Kurs erfolgen.

Der restliche Kurspreis ist unaufgefordert spätestens zwei Wochen vor Kursbeginn zu überweisen.

Bei einer kurzfristigen Anmeldung von weniger als zwei Wochen vor Kursbeginn bzw. 4 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Betrag sofort zu bezahlen.

Wird die gebuchte Veranstaltung während eines Zeitraumes von 12 Monaten ab Ausbildungsbeginn vom Schüler nicht vollständig in Anspruch genommen, verfällt der Anspruch auf Weiterschulung. Dies gilt nicht, wenn der Schüler eine anders lautende schriftliche Vereinbarung mit der Flugschule getroffen hat.

§ 4 Vergütungen

Die Vergütungen richten sich nach der Ausschreibung im aktuellen Kursprogramm. Wenn nicht anders angegeben, sind die aufgeführten Preise reine Betreuungspreise und beinhalten keine Transfer-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten.

Die Preise für die Höhenschulung können nur gewährt werden, wenn der Flugschüler eine Ausrüstung bei uns erwirbt. Flugschüler mit Fremdausrüstungen schulen wir entweder nicht oder nur mit Auflagen.

§ 5 Kündigung durch den Flugschüler

Der Ausbildungsvertrag und die Anmeldung können bis zwei Wochen vor Kursbeginn jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. In diesem Fall wird die Anmeldegebühr zur Deckung der entstandenen Verwaltungskosten einbehalten, eine Rückerstattung ist nicht möglich.

Wird ab 7 Tagen vor Kursbeginn vom Flugschüler gekündigt, wird die gesamte Kursgebühr zur Deckung der gesamten Unkosten einbehalten. Erscheint der Schüler ohne Angabe von Gründen nicht zum Kurs, wird das als Kündigung betrachtet und die Kursgebühr zur Deckung der Kosten einbehalten.

Der Schüler kann eine geeignete Ersatzperson senden, die an seiner Stelle am Kurs teilnimmt. Diese Person ist bis spätestens drei Tage vor Kursbeginn zu benennen. Sie muss die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Ausbildung erfüllen. Sie muss die vertraglichen Bedingungen der Flugschule akzeptieren.

§ 6 Kündigung durch die Flugschule

Der Ausbildungsvertrag kann durch die Flugschule ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden, wenn:

  • der Schüler gegen Anordnungen und Einzelanweisungen des Ausbildungspersonals vorsätzlich oder grob fahrlässig verstößt,
  • der Schüler gegen luftrechtliche Vorschriften vorsätzlich oder grob fahrlässig verstößt oder
  • wenn sich sonst Gründe in der Person des Flugschülers ergeben, die eine Fortsetzung der Ausbildung für die Flugschule unzumutbar machen.

§ 7 Versicherung des Flugschülers

Jeder Schüler nimmt auf eigene Gefahr und Verantwortung am Kurs teil.

Dem Schüler wird empfohlen, eine Unfall- und eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Dem Schüler wird empfohlen bei sämtlichen Versicherungsverträgen, insbesondere Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherung zu überprüfen, ob und unter welchen Bedingungen Flugunfälle umfasst sind.

Der Schüler kann auf Wunsch über die AXA Versicherungsagentur für Flugsport und Luftfahrt, Kössen eine Unfall- und Bergungskostenversicherung in der Flugschule abschließen.

Bergrettungsaktionen und deren Kosten gehen zu Lasten des Flugschülers.

§ 8 Geräte der Flugschule und Haftung des Schülers

Der Flugschüler verpflichtet sich, das von der Flugschule in Anspruch genommene Ausbildungsmaterial sorgsam zu behandeln und es in ordnungsgemäßem Zustand zurückzugeben. Andernfalls werden die Kosten für die Neubeschaffung berechnet. Die Ausbildungsmaterialien verbleiben im Flugschulbetrieb und dürfen nur gegen Unterschrift des betreuenden Fluglehrers oder eines sonstigen Beauftragten der Flugschule mitgenommen werden. Für die von der Flugschule eingesetzten Geräte besteht eine Haftpflichtversicherung in der gesetzlich vorgeschriebenen Höhe, die für Schäden an Dritten aufkommt. Die Fluggeräte selbst sind nicht vollkaskoversichert. Falls während der Schulung Schäden an den Fluggeräten durch unsachgemäßes oder regelwidriges Verhalten des Schülers entstehen, so sind diese vom Schüler zu tragen. Der Schüler nimmt zur Kenntnis, dass Verstöße gegen durch Gesetz oder Verordnung vorgeschriebene Regeln nach Straf- oder Ordnungswidrigkeitsvorschriften verfolgt werden können.

§ 9 Haftung der Flugschule

  • Die Flugschule haftet uneingeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen nur, sofern der Schüler Schadenersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Vertreter oder Erfüllungsgehilfen der Flugschule beruhen.
  • Soweit der Flugschule keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
  • Die Flugschule haftet auch für leichte Fahrlässigkeit, sofern sie schuldhaft eine Vertragspflicht verletzt, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von Bedeutung ist (Kardinalpflicht). Der Schadensersatz ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
  • Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
  • Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz als in Nr. 1-4 vorgesehen, ist - ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs - ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertragsschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden gemäß § 823 BGB.
  • Die Begrenzung nach Nr. 1 gilt auch, wenn der Kunde anstelle eines Anspruchs auf Ersatz des Schadens statt der Leistung Ersatz nutzloser Aufwendungen verlangt.
  • Soweit die Schadensersatzhaftung der Flugschule gegenüber ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Flugschule.

Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes geregelt, ist die Haftung ausgeschlossen.

§ 10 Termine

Die Flugschule setzt gemäß dem Ausbildungsplan Termine für den theoretischen und praktischen Unterricht fest. Sie ist bemüht, derart vereinbarte Termine einzuhalten. Sie kann aber insbesondere in der praktischen Ausbildung den genauen Zeitablauf im Hinblick auf wetterbedingte und technische Gründe nicht garantieren. Sollte es daher während der Schulung zu Terminverschiebungen oder sogar dem Ausfall des gesamten Kurses kommen, so ergeben sich daraus weder ein besonderes Rücktrittsrecht vom Vertrag noch Schadensersatzansprüche für den Schüler; es kann nur zu einem anderen Termin weitergeschult werden.

§11 Sonstiges

Der Flugschüler gewährt der Flugschule die erstellen Fotos und das/die Tonmaterial/Videos zu werblichen Zwecken und zur Ausbildung verwenden zu dürfen.

Des Weiteren bestätige ich meine Fluglizenz vorgezeigt zu haben. (B-Schein)

§ 12 Gutscheine für Tandemflüge

Der Gutschein berechtigt den Inhaber bei Vorlage zur Teilnahme an einem Tandemflug.  Der Gutschein behält eine Gültigkeit für 24 Monate nach Ausstellungsdatum. Ausnahmen können im Einzelfall mit der Flugschule schriftlich vereinbart werden. Bei Verlust des Gutscheins erfolgt keine Erstattung/Beförderung. Bergfahrten sind beim Gutschein nicht enthalten! Der Gutschein ist nicht übertragbar.

Verkauf

§ 13 Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Verkäufers. Eine Weitergabe des Gerätes während der Dauer des Eigentumsvorbehalts an nicht berechtigte Dritte ist nicht zulässig.

§ 14 Die Nutzung des Gerätes setzt eine Berechtigung des Adressaten voraus. Die Benutzung darf nur auf DHV-zugelassenen Geländen mit einer entsprechenden Berechtigung (gültigem Luftfahrerschein) erfolgen.

§ 15 Die Zahlung hat innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu erfolgen.

§ 16 Die Gewährleistungsfrist beim Kauf gebrauchter Sachen beträgt ein Jahr.

§ 17 Gutscheine

Gutscheine über Waren und Dienstleistungen haben eine Gültigkeit von 2 Jahren ab Ausstellungsdatum. Gutscheine sind nicht übertragbar.

Oberaudorf, 30.06.2017